Der Herstellungsprozess einer Bionade.

Es erreichten uns Anfragen von Menschen, die unsere Bionade gerne selber machen wollen. Wir sagen: Nur zu, viel Spaß! Denn den haben auch wir in jedem einzelnen Verarbeitungsschritt des Herstellungsprozesses. Und weil Bionade sehr viel Wert auf Transparenz legt, zeigen wir allen Selbermachern hier die 10 wichtigsten Schritte fürs Gelingen, und natürlich auch den vielen Fans, die es einfach nur interessiert.

Bionade – Anders erfrischt besser

Ganz wichtig – die Zutaten.

Wir nehmen zu 100 Prozent Bio-Qualität. Egal ob Früchte, Getreide, Kräuter oder Wurzeln. Dafür arbeiten wir mit heimischen Bio-Bauern zusammen.

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Das Mälzen.

Wer schon mal versucht hat, Zucker aus einem Gerstenkorn zu pressen, ist bestimmt verzweifelt. Denn Gerste ist keine Zuckerrübe. So funktioniert es: Nach der Anlieferung kommt Gerste in einen Wasserbottich. Danach werden die Körner aufgehäuft. Durch die Wasserzufuhr beginnt die Gerste zu keimen, wodurch Wärme entsteht. Die Stärke wird in Zucker umgewandelt, weswegen wir den ganzen Aufwand betreiben. Aber auch die Gerstenkörner bekommen noch ihre Abreibung. Zunächst werden sie getrocknet, damit die Keime nicht weiter wachsen, und dann wird der Keim vom Korn getrennt. Dabei öffnet sich jedes einzelne Körnchen, das wir beim Schroten wiedersehen.

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Der Saft wird gepresst.

Entrappen ist ein Wort, das im allgemeinen Sprachgebrauch viel zu selten gebraucht wird. Nicht bei uns. Denn die leckeren Früchte werden zunächst entrappt, was nichts anderes heißt, als dass die Stängel picobello von der Frucht getrennt werden. Was übrig bleibt, ist reinster Saft und beste Beeren. Die werden nun noch in einem großen Wasserbad erhitzt – für die Haltbarkeit – und dann alles Feste vom Flüssigen getrennt.

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Das Schroten.

Aus den oben genannten Gerstenkörnern sind durch das Mälzen nun Malzkörner entstanden, die wir jetzt wieder benötigen. Also, ab mit euch in die Mühle, zum Zerkleinern und Mahlen.

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Das Sieden.

Nun kommt ein Kupferkessel ins Spiel. Er ist so wichtig wie bei„Asterix und die Schweizer“. Aber alles, was da Käse ist, ist bei uns das geschrotete Malz, denn das wird im Kessel mit Wasser erhitzt. Es entsteht flüssiger Malzzucker. Wenn sich genügend Malzzucker gebildet hat, kochen wir alles noch mal auf. Das ist unsere Bionade Würze. Fertig machen für den Fermenter.

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Das Fermentieren.

Bakterien. Es gibt ja solche und solche. Und was für die einen wundersam klingt, ist für Bionade wunderbar: Gluconsäure-Bakterien. Sie werden dem im Fermenter befindlichen Wasser und der beim Sieden entstandenen Bionade Würze hinzugegeben, damit sich der Malzzucker unter Zugabe von Sauerstoff in Säure wandeln kann. Gluconsäure. Genau sie ist es, die Bionade den einzigartigen und unverwechselbaren Geschmack verleiht. Aber keine Angst. Die Bakterien werden nach der Entstehung der Säure komplett herausgefiltert.

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Das Mischen.

Man nehme nun also die Gluconsäure, Bio-Saft, Wasser aus den Tiefen der Rhön, eine Prise Zucker und Kohlensäure und vermische es in einem gesunden Verhältnis. So, und nur so entsteht Bionade.

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Abfüllen & Ausliefern.

Bevor die Flaschen mit ihren Freunden in die Kiste steigen, werden sie liebevoll mit Bionade abgefüllt. Kronkorken und Etikett drauf, fertig. Jetzt ist Rudi gefragt. Rudi fährt seit 2006 für uns. Er liebt seinen Lkw und er liebt Bionade. Er düst mit seinem 40-Tonner quer durch Deutschland, um unsere Bionade in allen Ecken des Landes zu verteilen. Zum Glück muss er das nicht alleine machen, denn Rudi hat viele Kollegen, die ihm dabei helfen.

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Trinken & Genießen

Vom Strandbad bis zum Sterne-Restaurant – es gibt keinen Platz, an dem die Menschen Bionade nicht genießen wollen. Und wo auch immer dich deine nächste Bionade erfrischt, wir sagen: Prost.

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