Tu was!

JEDE(R) kann etwas tun, um Bienen zu schützen

Bienen sind nachweislich 80 Millionen Jahre alt (Trigona Prisca). Gemeinsam mit den Blühpflanzen gingen sie durch einen engverwobenen Evolutionsprozess und zählen heute zu den wichtigsten Bestäubern sowohl unserer Kulturpflanzen als auch eines Großteils der Wildpflanzen. Damit leisten sie nicht nur einen wesentlichen Beitrag für die Erträge in der Landwirtschaft, sondern auch für den Erhalt der Vielfalt unserer natürlichen Umwelt und des ökologischen Gleichgewichts der Erde.

Doch seit einigen Jahren kommt es zu alarmierenden Massensterben der Biene. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. So spielt beispielsweise der Schädling Varroamilbe (Varroa destructor) eine buchstäblich destruktive Rolle für das Leben der Honigbiene. Aber u.a. auch Monokulturen, Pestizideinsatz und Klimawandel wirken sich negativ auf die Bienen und andere Bestäuber aus.

Tu Gutes, pflanz Blumen

Um dem tatsächlichen Verhungern der Bienen durch die weit verbreiteten Monokulturen entgegenzuwirken: bienenfreundliche Pflanzen, Kräuter und Blumen pflanzen, sei es im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank. Welche Blühmischungen oder Pflanzen besonders bienenfreundlich sind, ist beispielsweise auf den Seiten des Naturschutzseiten des NABU erläutert.

Besuche einen Imkerkurs

Die Imkerei ist ein „entschleunigendes“ und naturnahes Hobby. Besuche einen Imkerkurs und lerne mehr über die Situation und die Bedürfnisse der Biene kennen. Selbst wenn du nicht Imker werden willst, triffst du dort regionale Imker und solche, die es werden wollen. Wahre Bienenfreunde entscheiden sich für einen Kurs, der die Prinzipien der sogenannten wesensnahen Imkerei vermittelt. Wo du solche Kurse findest, wird beispielsweise bei Mellifera aufgezeigt.

Spüre wildlebende Honigbienen auf

Die westliche Biene ist ein Waldinsekt, das ihren natürlichen Lebensraum in Baumhöhlen hat. Der Erforschung der natürlich-lebenden  Honigbienenvölker widmet sich das BEEtrees Forschungsprojekt. Dieses könnt ihr aktiv unterstützen: Wenn ihr ein freilebendes Bienenvolk in einem Baum kennt oder findet, teilt diesen Standort dem HOBOS-Team per E-Mail mit.

Übernimm Patenschaften

Falls du derzeit keine Möglichkeit siehst, selbst aktiv in Sachen Bienenschutz zu werden, kannst du zum Beispiel Blühpatenschaften oder auch Bienenpatenschaften übernehmen.

Mittlerweile gibt es nicht nur deutschlandweit eine Vielzahl von Initiativen und Organisationen, die sich dem Schutz der Bienen und anderer Insekten widmen. Folgend nur eine kleine Auswahl: