Geschichte

 

Eines Tages war BIONADE da, hat voll ungewöhnliche Sorten gemacht … und heute gibt’s sie immer noch. Fertig! Aber da unsere Geschichte natürlich viel komplexer ist, könnt ihr sie hier noch einmal genau nachlesen:

 
1960
1980
1989
1990
1994
1996
1997
1998
1999
2000
2002
2005
2006
2008
2009
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2051
2137
1960 Der Geistesblitz. Die einfachsten Ideen sind meist die besten. Und so eine hatte Dieter Leipold, Diplom-Braumeister, damals. Denn Bier konnten viele brauen. Aber ein natürliches Erfrischungsgetränk? Am besten eins ohne Alkohol und mit deutlich weniger Zucker?! Das war bisher unmöglich.
1980 Bienen = Helden. 20 Jahre nach der Idee: die Lösung. Und die heißt: Bienen. Denn Bienen haben die Gabe, Fruchtzucker in Gluconsäure zu verwandeln. Eine Säure, die Honig haltbar macht und noch beim Brauen die übliche Wandlung in Alkohol verhindert. Für Dieter Leipold ist das der Startschuss. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin (und späteren Ehefrau) Siegrid sowie mit seinen Stiefsöhnen Peter und Stephan legt er los. Jeder trägt seinen Teil bei – bis in die Wohnräume hinein. Denn längst wird nicht nur die Privatbrauerei Peter KG als „Labor“ genutzt, sondern auch die Privaträume der Familie.
1989 Dieter, der Erfinder. Kennt ihr diesen kitschigen Motivationsspruch? „Wer immer 1x öfter aufsteht, als er hinfällt, kann gar nicht verlieren.“ Im Fall von Dieter Leipold stimmt das aber echt. Denn der hat so lange weitergemacht, bis er es endlich geschafft hat, Zucker in Gluconsäure zu verwandeln. Und plötzlich war er im Ort nicht mehr „der seltsame Tüftler“, sondern stand ganz kurz davor, BIONADE zu gründen. Fehlte eigentlich nur noch der Name.
1990 BIONADE! Zack, da isser: der Name BIONADE. Und das kam so: Fermentierung bzw. die Umwandlung von Zucker in Gluconsäure ist ein biotechnischer Vorgang. Biotechnisch wie bio, wie BIONADE. Dass das dann später perfekt zu unserem biologischen und ökologischen Verständnis passte, war einfach nur Glück. Hehe.
1994 Das Patent. Am 24. Februar 1994 wird in München das einzigartige Herstellungsverfahren hinter BIONADE patentiert. Und kurz darauf folgt auch schon die allererste Geschmacksrichtung. Zitrone? Orange? (Spoiler: Die zwei kommen erst 2019.) Nein, Litschi! Litschi ist neu, Litschi ist gewagt und schon bald in der Heimatregion Bayern erhältlich. Reformhäuser, Fitness-Clubs und auch die ersten Kunden sind begeistert.
1996 Litschi, Holunder und ein Lotto-Gewinn. Litschi war nur der erste Streich. Holunder (damals Red Berry) ist der zweite, denn die ersten Abverkäufe machen Mut. Doch der große Durchbruch lässt trotz der zweiten Sorte weiter auf sich warten.

Unternehmerisch stellt das die Gründerfamilie vor große finanzielle Herausforderungen. Die Leipolds kämpfen um die Existenz ihrer Brauerei, arbeiten nachts sogar in ihrer eigenen Disco. Doch dann die Rettung: Glück. Siegrid gewinnt ernsthaft eine Million Mark im Lotto! Und was macht die gute Frau? Sie behält nur einen klitzekleinen Betrag für ihre Familie – und steckt den Großteil in die Firma BIONADE. Weltklasse!
1997 Dieter Leipold – Braumeister, Designer, Alleskönner. Dieter Leipold hat nicht nur BIONADE erfunden, er hat 1997 auch mal eben brandneue Flaschenetiketten entworfen – inklusive des rot-weiß-blauen Punkts, der bis heute unser Markenzeichen ist.
1998 Plötzlich Kult. Wir würden ja gerne sagen, dass das alles so geplant war. Stimmt aber nicht. Den plötzlichen Kult um BIONADE verdanken wir einfach einem Hamburger Getränkegroßhändler, der auf den Geschmack gekommen ist. Und plötzlich gab’s Litschi und Holunder in Kneipen, Cafés, Clubs und am Kiosk. Danke, lieber Getränkegroßhändler!
1999 Drei ist ’ne Party. Litschi und Holunder bekommen Gesellschaft: die neue BIONADE Kräuter. Und die schmeckt nicht nur gut, sondern schafft es, dass BIONADE jetzt auch an den Sandstränden der Hansestadt getrunken wird.
2000 Und das Bio-Siegel geht an … 2 Jahre vor der Einführung des Euro ein weiterer Hammer: BIONADE erhält das Bio-Siegel – und ist somit der erste offizielle Bio-Softdrink.

Aber das war noch nicht alles: Damit BIONADE auch an Schulen sowie in Schwimm- und Sportvereinen getrunken werden kann, führen wir zusätzlich die PET-Flasche ein. Denn Glasflaschen sind zerbrechlich und dort deshalb häufig verboten. Macht ja auch Sinn.
2002 Deutschland liebt BIONADE. In diesem Jahr haben wir es geschafft: Neben Hamburg waren jetzt auch Berlin, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Würzburg ganz heiß auf unsere ungewöhnliche Erfrischung.

Zeit für ein paar echte Business-Moves: Die BIONADE International GmbH wird gegründet, um das Exportgeschäft zu forcieren. Außerdem kommt ein neuer Mehrheitseigner an Bord: Rhön-Sprudel übernimmt 51 % der BIONADE GmbH. Irgendwie fühlt sich das alles noch völlig verrückt an.
2005 Ein Herz für die Heimat. War damals kein Marketing-Bla und ist es heute auch nicht: BIONADE ist eine Herzensangelegenheit der ganzen Region. Deshalb riefen wir 2005 mit dem Ostheimer Bio-Landwirt Martin Ritter das Projekt Bio-Landbau Rhön ins Leben. So kann ab sofort die Natürlichkeit für Rohstoffe wie Bio-Braugerste und Holunder garantiert werden, Transportwege werden gespart und neue Perspektiven für die Menschen in der Rhön-Region geschaffen. Auf die Entscheidung sind wir immer noch so richtig stolz.
2006 Fast eine normale Sorte. In diesem Jahr hätten wir es fast geschafft, eine ganz normale Sorte auf den Markt zu bringen. Aber dann mussten wir ja unbedingt Ingwer mit reinpacken. Ingwer-Orange – eine erstaunlich gute Wahl!
2008 Wir geben etwas zurück. Gemeinsam mit Trinkwasser e. V. sorgen wir dafür, dass 11 Wälder mit 65 Hektar Größe gepflanzt werden. Das sind mehr als 90 Fußballfelder – und es ist unsere Art, der Natur etwas zurückzugeben. Denn mit der Aktion schaffen wir es, den gesamten Trinkwasserverbrauch zu kompensieren, der für eine Jahresabfüllung BIONADE benötigt wird.
2009 Quitte?! Wir bringen eine weitere neue Sorte auf den Markt. Und was für eine: Quitte! Also eine Frucht voller Vitamin C, Gerbsäure und Vorurteile. Und genau damit spielen wir in unserer Einführungskampagne. In unterhaltsamen Videos zeigen wir, wie die Tester einer Marktforschungsgruppe auf die neue Sorte reagieren: nicht so positiv. Und genau das kommt bei den Leuten gut an. Puuuh!

Aber um sowohl eine solche Kampagne als auch die Produktion von mittlerweile 5 Sorten auf die Beine stellen zu können, brauchen wir einen starken Partner. Die Radeberger Gruppe KG gründet ein Joint Venture und beteiligt sich mit 70 %.
2013 Die Sache mit der Cola. Wir sind hier ja ehrlich, ne? Deshalb verschweigen wir die Nummer mit der Cola auch nicht. Das war nämlich so: Pünktlich zur BioFach 2013, der weltweit größten Leitmesse für ökologische Konsumgüter, brachten wir unsere eigene Cola auf den Markt – weniger süß und mehr zitronig. Klang für uns nach einer tollen Idee, kam aber leider nicht so richtig gut an. Heute gibt’s sie gar nicht mehr. Passiert.

Viel erfreulicher: In Kooperation mit dem NABU tragen wir zum Erhalt und zur Förderung des wichtigen Ökosystems Streuobstwiese bei. Und das ist auch heute noch super.
2014 Himbeer-Pflaume überrascht uns alle. In diesem Jahr bringen wir die neue Sorte BIONADE Himbeer-Pflaume auf den Markt. Eine Kombi, die uns selbst so richtig positiv überrascht hat. Und genauso geht es auch den Leuten da draußen.
2015 Bergawas?? Zitrone kennt jeder. Bergamotte keine Sau – bis 2015 jedenfalls. Denn da bringen wir mit BIONADE Zitrone-Bergamotte eine extra erfrischende und noch saurere Sorte auf den Markt.
2016 Auch endlich auf Instagram. Atemberaubende 6 Jahre nach dem Erscheinen von Instagram sind auch wir so weit: Wir erstellen uns einen Account! Jetzt ansehen.
2017 Johannisbeere trifft Rosmarin. Schon wieder eine neue Sorte. Und schon wieder so eine merkwürdige Kombination: schwarze Johannisbeere mit Rosmarin. Hielten im Jahr der Fake-News sicher viele für einen Scherz, war’s aber nicht. Tja.
2018 Hallo Hassia! Endlich wieder Family-Feeling: Seit 2018 ist BIONADE Teil der HassiaGruppe.
Geführt von Dirk Hinkel in 5. Familiengeneration und mit bereits 150 Jahren auf dem Deckel, steht die HassiaGruppe auf Platz 2 des nationalen Rankings der absatzstärksten deutschen Markenanbieter im Segment der alkoholfreien Erfrischungsgetränke. Vertrieb und Marketing werden also ab sofort von Bad Vilbel aus gesteuert.
2019 Endlich Mainstream. 2019 haben wir es geschafft: Mit unseren neuen Sorten Naturtrübe Orange und Zitrone haben wir endlich mal ganz normale Sorten rausgebracht. Ha! Wenig Zucker und beste Bio-Qualität haben die natürlich immer noch, aber das ist bei uns ja ebenfalls normal.

Ach ja: Ein richtig schickes neues Design der Etiketten haben wir uns in dem Rutsch auch noch gegönnt. Jetzt schon ein gutes Jahr.
2051 Der nächste Geniestreich. Nach unseren beiden naturtrüben Mainstream-Sorten Orange und Zitrone arbeiten wir jetzt mit Hochdruck an der nächsten „Sensation“: Apfelschorle! Die Zeit rast, aber noch sind wir optimistisch, dass wir das Timing halten können. #pioneer
2137 Rhön bleibt Rhön. Fliegende Busse? Außerirdische Nachbarn? Beam-Technologie? Wenn wir uns etwas für die Zukunft wünschen dürfen, dann dass die Rhön immer das tolle Biosphärenreservat bleibt, das sie heute ist. Wir werden jedenfalls alles tun, damit die Natur hier immer im Vordergrund steht.
Genug Geschichte? Hier geht’s zu unserer Herstellung: