Nachhaltigkeit

Wir haben uns schon immer für den Schutz und Erhalt der Biodiversität engagiert. Was wir daraus gelernt haben? Dass wir es auch in Zukunft tun möchten. Und genau das spiegelt sich in unserer Vision wider:

Wir von Bionade wollen immer mehr.
Mehr Bienen, mehr Arten, mehr Vielfalt. Bis 2030!

Und was machen wir jetzt mit dieser Vision? Na sie erfüllen – und uns 2030 an ihr messen lassen. Deshalb starten wir immer neue Projekte und Maßnahmen, deren Schwerpunkt auf dem Thema Insekten liegt. Und bevor jemand fragt: Damit wird natürlich auch 2030 nicht Schluss sein. Denn Bionade wäre nicht Bionade, wenn wir uns nicht kontinuierlich für den Schutz und Erhalt der Biodiversität engagieren würden.

Neues Insektenhotel

Im BIONADE Naturgarten wurde am Internationalen Tag der Artenvielfalt, am 22. Mai 2021, ein neues Insektenhotel mit drei Gebäudeteilen eröffnet. Das drei Meter hohe „Wiesenhotel“ bietet Nützlingen wie Hummeln, Wildbienen, Schlupfwespen und Florfliegen eine Nist- und Überwinterungshilfe. Der 1,4 Hektar große BIONADE Naturgarten, der direkt an das Betriebsgelände grenzt, wurde unter anderem mit neuen Stauden, einem Naschgarten und Benjeshecken umgestaltet.

Das Projekt ist Teil unserer Initiative ‚Vielfalt 2030‘, und wer die Arbeit der Biodiversity Foundation unterstützen möchte, dem bieten wir für eine Spende eine Zimmerpatenschaft im Insektenhotel an. Alle Hintergründe und Zimmerpreise findet ihr hier.

Connecting Food

Woher kommt eigentlich unsere BIONADE Holunder? Also, wir fragen das nicht ernsthaft, weil wir wissen das ja natürlich. Aber vielleicht wollt ihr es ja auch wissen. Und deshalb haben wir jetzt einfach mal unsere komplette Lieferkette für euch transparent gemacht. Blockchain-Technologie macht’s möglich. Alles, was ihr tun müsst, ist den QR-Code auf eurer Flasche scannen, in die Web-App gehen, die Chargennummer eingeben und staunen. Also, wahrscheinlich nicht direkt staunen. Aber milde interessiert nicken bestimmt.

Initiative „Vielfalt 2030“

Mit der Gründung der Initiative „Vielfalt2030“ haben wir jetzt die Möglichkeit gefunden, viele unserer Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität unter einen Hut zu bringen.

Im Rahmen der Initiative „Vielfalt 2030” (wer’s nicht abwarten kann, klickt hier: www.vielfalt2030.de) bündeln wir viele Maßnahmen, die unsere Vision voranbringen. Und: Wir möchten auch andere dazu animieren, selbst ihren Teil beizutragen. Deshalb haben wir zum Beispiel das Netzwerk Insekten-Paradies ins Leben rufen, das jeden dazu einlädt, den eigenen Blumenkasten, das Beet oder den Garten noch insektenfreundlicher zu gestalten. So eine Initiative lässt sich natürlich nicht alleine stemmen. Deshalb ist die BIODIVERSITY FOUNDATION mit an Bord – mehr dazu auf www.vielfalt2030.de.

Voller Geschmack und volle Verantwortung

Es ist doch so: Hochwertige Rohstoffe aus der Landwirtschaft und Wasser von bester Qualität sind die wichtigsten Bestandteile jeder BIONADE. Klar, dass wir uns da für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und ihren natürlichen Ressourcen einsetzen. Heißt: Wir arbeiten ausnahmslos mit Bio-Partnern zusammen und fördern den Ökolandbau innerhalb der Region. Mehr dazu erfahrt ihr in unseren Nachhaltigkeitsberichten.

Wow, ganz schön ernsthafter Abschnitt.

>> Nachhaltigkeitsbericht 2018-2019

>> Nachhaltigkeitsbericht 2016-2017

>> Nachhaltigkeitsbericht 2014-2015

>> Nachhaltigkeitsbericht 2011-2013

Best-Practice-Guideline zum Erhalt der Insektenvielfalt

Drei Gründe für das Insektensterben sind u.a. die Lichtverschmutzung, die Intensive Landwirtschaft und die Versiegelung. Die Herausforderung ist es, die Auswirkungen der Ursachen zu mindern und auf diese Weise die Insekten zu schützen. Obwohl bereits geeignete Hilfestellungen vorhanden sind, mangelt es oft an der Umsetzung. Mit einer Best-Practice-Guideline möchten wir Interessierten und Partnern
Möglichkeiten aufzeigen, wie sie mit dem Erhalt der Insektenvielfalt direkt vor der eigenen Haustür beginnen können.

Wir haben drei Expertinnen für die Umsetzung gewinnen können und freuen uns die Best-Practice-Guideline hier bereitstellen zu können.

>> Best-Practice-Guideline

Bio-Landbau Rhön

2005 haben wir unter dem Namen Bio-Landbau Rhön gemeinsam mit Landwirten ein regionales Anbauprojekt ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative stellen wir bei der steigenden Nachfrage nach Bio-Rohstoffen einen dauerhaften Bezug von Bio-Holunder, Bio-Braugerste und Bio-Quitte aus der Region sicher, und können gleichzeitig die hohe Qualität der Rohstoffe gewährleisten. Den heimischen Landwirten konnten wir durch langfristige Verträge den Umstieg auf ökologischen Landbau ermöglichen und so neue Perspektiven in der Rhön bieten.

Jeder Anbaupartner ist Mitglied in einem der deutschen Bio-Anbauverbände. Dies garantiert einen Anbau des Rohstoffs nach strengeren ökologischen Kriterien, als es die Bio-Regularien der EU vorschreiben. Über den regulären Kontakt hinaus laden wir unsere Vertragspartner in unregelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustauch bzw. Fachtagungen ein.

Die Mate-Anbau-Initiative

Trotz steigender Mate-Nachfrage sind Produktivität und Ertrag in den brasilianischen Anbaugebieten oftmals gering und die nachkommende Generation sieht daher wenig Zukunft in der heimischen Landwirtschaft. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden bei der Mate-Initiative, die Bionade zusammen mit zwei Partnern unterstützt, junge Männer und Frauen in Trainings-Clubs von professionellen Agronomen geschult.

So sollen die Nachwuchslandwirte ihren Mate-Ertrag unter Beachtung ökologischer Anbau-Kriterien erhöhen, sich zugleich neue Einkommensquellen beispielsweise durch Bienenhaltung erschließen und nicht zuletzt die Biodiversität der Mata Atlântica sichern.

Naturschutzpatenschaft

Auch eine richtig schöne Sache: Wir haben ein Naturschutzzertifikat für eine 66.800 Quadratmeter große Streuobstwiese in der Rhön erworben. Das ist zum einen gut, weil der Verein „Nationale Naturlandschaften” die Wiese nun mit vielen Maßnahmen erhalten kann – und zum anderen, weil wir so zum Erhalt der Biodiversität in unserer Heimatregion beitragen.

>> Biosphaerenreservat Rhön

Holunder „Sonder-Edition“

Eine Sonderausgabe unserer Bionade Holunder, die mit jeder verkauften Flasche die BIODIVERSITY FOUNDATION unterstützt. Wer das ist? Eine Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich darzustellen und zu verbreiten. Denn um sich für etwas einsetzen zu können, muss man es ja schließlich erstmal verstehen. Und Formulierungen wie „globale taxonomische Diversität” oder „Verlauf des Phanerozoikums” verstehen nunmal nur die allerwenigsten …

Schaut doch direkt mal auf der Stiftungsseite vorbei: https://biodiversity-foundation.com

Ohne Bienen keine BIONADE

Klar, ohne Bienen gäbe es keine BIONADE. Ihnen verdanken wir das Rezept für die alkoholfreie Fermentation von Zucker. Aber noch viel wichtiger: Ohne Bienen würde unser gesamtes Ökosystem nicht funktionieren. Deshalb sind wir im Frühjahr 2014 selbst in die Bienenhaltung eingestiegen. Seitdem sind unsere fünf Bienenvölker fester Bestandteil der Familie – direkt in unserem Betriebsgarten.

We love Rhön

1991 wurde die Rhön zum UNESCO-Biosphärenreservat ernannt. Weil sie schön und schützenswert und halt einfach super ist. Und damit das auch so bleibt, arbeiten UNESCO und BIONADE seit 2005 eng zusammen. Gemeinsam fördern wir Projekte zum Schutz von Fauna und Flora und geben alles, um Ökonomie, Ökologie und Soziales miteinander in Einklang zu bringen. Deshalb stammen auch all unsere Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft und zum Großteil direkt aus der Region.

Und aus demselben Grund engagieren wir uns ganz besonders für ein Teilstück der Streu, eines Zuflusses zur fränkischen Saale. Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld e. V. (LPV) und dem Landesbund für Vogelschutz e. V. (LBV) setzen wir uns hier etwa für bedrohte heimische Tierarten ein.

Quote 98,9%

Nein, damit ist nicht die Frauenquote in Führungspositionen gemeint … es sind gute Nachrichten aus dem Umweltmanagement.

Die Recycling- und Verwertungsquote unserer Abfälle und Wertstoffe ist 2020 mit 98,9% so hoch ausgefallen wie noch nie. Das Abfallaufkommen hängt direkt mit betrieblichen Gege­benheiten und Vorkommnissen zusammen und kann nur bedingt beeinflusst werden. Wir können aber sicherstellen, dass Abfälle, die nicht vermieden werden können, ordnungsgemäß und bestmöglich getrennt und weiterbehandelt werden. Das hat beim Thema Entsorgung höchste Priorität für uns. Wir kennen die Wege unserer Abfälle und Wertstoffe und arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben zusam­men.

Wir werden die Quoten im Blick behalten und an der Frauenquote arbeiten wir auch…“

Bionade Ostheim ist klimaneutraler Standort

Seit dem 1. Oktober 2020 produziert Bionade am Standort Ostheim/Rhön klimaneutral. Bereits seit 2013 gleicht das Unternehmen einen Großteil seiner unvermeidbar anfallenden CO2 Emissionen nach den Berechnungen aus Scope 1 und Scope 2 aus.

Jetzt unterstützt Bionade ein wichtiges Förderprojekt mit weiteren Ausgleichszahlungen, die für sein Abfallaufkommen und die Emissionen, die bei Mitarbeiterfahrten anfallen (Aspekte aus den Berechnungen zu Scope 3).

Das Waldschutzprojekt in Peru liegt in der Region Madre de Dios, und ist ein Teil des Vilcabamba-Amboró Korridors, einem der größten Gebiete mit der weltweit höchsten biologischen Vielfalt. Dort wird ein 100.000 Hektar großes Gebiet geschützt und den lokalen Gemeinden dabei geholfen, die Fläche nachhaltig zu bewirtschaften.

>> Mehr dazu bei ClimatePartner

 
Das ist das Ende der Seite. Aber wir haben ja noch andere: