Alles bio, oder was?
Engagement und Verantwortung für die Umwelt sind ein wesentlicher Teil unserer DNA. Angefangen bei unserem Produktkonzept, das von der Natur inspiriert ist, über unser hauseigenes Reinheitsgebot (100 Prozent bio, drunter machen wir’s nicht!) bis hin zum biologischen Herstellungsverfahren: Verantwortungsvolles Handeln ist tief in unserer Unternehmensgeschichte verwurzelt. Dieses Nachhaltigkeitsverständnis führen wir bis heute fort.
Wir haben es uns außerdem zur Aufgabe gemacht, zum Schutz und Erhalt der Biodiversität beizutragen. Besonders die Insektenvielfalt liegt uns am Herzen. Warum? Weil wir noch möglichst viele Jahre leckere Bio-Limo produzieren wollen.
Und dafür brauchen wir natürlich hochwertige Zutaten aus ökologischem Anbau: aromatische Früchte, Kräuter und Braugerste zum Beispiel. Und die wiederum wird es in Zukunft nur geben, wenn es auch genügend Bienen, Hummeln und Schmetterlinge gibt, die die Blüten bestäuben. So einfach ist das.
Initiative Vielfalt 2030
Zusammen mit der Biodiversity Foundation haben wir die Initiative Vielfalt 2030 ins Leben gerufen. Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt der Biodiversität ein. Wir informieren über das Thema – und initiieren Projekte und Mitmach-Aktionen. Unser Ziel: Bis 2030 wollen wir mindestens 17 Millionen Quadratmeter Grünfläche in Deutschland insektenfreundlicher gestalten. Und du kannst uns dabei helfen!
Volle Verantwortung: Unsere Berichte zur Nachhaltigkeit
Woraus besteht eine BIONADE? Vor allem aus hochwertigen Rohstoffen aus der ökologischen Landwirtschaft – und Wasser in bester Qualität. Klar, dass wir uns da für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen einsetzen. Deshalb arbeiten wir ausnahmslos mit Bio-Partner:innen zusammen und fördern den Öko-Landbau.
Du willst mehr erfahren? Detaillierte Infos zu Nachhaltigkeit bei BIONADE findest du in unserem Nachhaltigkeitsbericht, der alle zwei Jahre erscheint.
Zum aktuellen Nachhaltigkeitsbericht
Frühere Berichte: 2020-2021, 2018-2019, 2016-2017, 2014-2015, 2011-2013
Wir wollen mit Anstand gegenüber Gesellschaft und Natur wirtschaften. Dabei leiten Verantwortung, Respekt, Ehrlichkeit, Fairness und Transparenz unser Handeln
Woher kommen die BIONADE-Zutaten?
Werte wie Fairness und Ehrlichkeit sind uns wichtig. Wir orientieren uns am Verhaltenskodex der HassiaGruppe (zu der BIONADE gehört) und achten auf Transparenz entlang unserer Lieferkette.
Dank der Unterstützung unserer Geschäftspartner:innen können wir die Herkunft unserer Rohstoffe seit 2015 veröffentlichen. Die Karte unten zeigt dir, woher wir unsere Zutaten beziehen.
Und es kommt noch besser: Unseren Holunder kannst du sogar per QR-Code auf der Flasche mit dem Smartphone zurückverfolgen.
Unsere Bio-Anbauprojekte
Wir lieben bio. Deshalb fördern wir seit 2005 ökologische Anbau-Projekte weltweit, die wir zusammen mit Lieferant:innen, Zwischenhändler:innen und Partner:innen entwickeln. Unsere Initiativen sind langfristig angelegt und finden dort statt, wo die Rohstoffe wachsen.
So tragen wir dazu bei, dass die Artenvielfalt vor Ort erhalten bleibt, wir immer genügend Rohstoffe für unsere Produktion bekommen – und die Bio-Landwirt:innen ein Auskommen und Planungssicherheit haben.
Bio-Landbau Rhön
Unsere Bio-Rohstoffe beziehen wir am liebsten aus der Region. Denn so verkürzen wir die Transportwege und schonen das Klima. 2005 haben wir gemeinsam mit Martin Ritter und anderen Landwirt:innen das regionale Anbauprojekt Bio-Landbau Rhön ins Leben gerufen. Gestartet sind wir mit Holunder (der wuchs damals in der Rhön nur wild), später kam Quitte dazu.
Das Pionierprojekt entpuppte sich schnell als Erfolgskonzept. Bis heute versorgt uns die Initiative zuverlässig mit regionalen Bio-Rohstoffen. Und auch die Landwirt:innen profitieren: Wir nehmen ihnen 100 Prozent ihre Ernte ab – zu fairen Preisen.
Planungssicherheit für alle also. Außerdem tragen wir gemeinsam dazu bei, die Ökosysteme in unserer Heimat Rhön zu schützen.
Die Mate-Initiative
Von 2021 bis 2024 förderten wir gemeinsam mit Partnern den Mate-Anbau in der brasilianischen Mata Atlântica, dem atlantischen Regenwald. In der Projektregion war Mate die Haupteinnahmequelle der Landwirt:innen. Doch das Einkommen war niedrig, denn es fehlte an modernen landwirtschaftlichen Geräten und dem technischen Know-how, um den Ertrag zu steigern.
In professionellen Trainings erarbeitete die Mate-Initiative gemeinsam mit Nachwuchslandwirt:innen das nötige Fachwissen für den Anbau sowie Ideen für alternative Einnahmequellen. Gleichzeitig förderte die Initiative mit dem ökologischen Anbau von Mate den Erhalt des einzigartigen Ökosystems in der Region.
Insektenvielfalt erhalten: So geht’s
Die Förderung der Insektenvielfalt ist uns besonders wichtig. Denn Insekten tragen dazu bei, dass die Ökosysteme funktionieren und uns auch in Zukunft frische Luft, sauberes Wasser und wertvolle Rohstoffe zur Verfügung stellen können.
Die gute Nachricht: Wir alle können etwas dafür tun, um Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge zu schützen. Direkt vor der eigenen Haustür. Unsere Best-Practice-Guidelines, die wir zusammen mit Expert:innen entwickelt haben, zeigen, wie es gehen kann.
Die Guideline Insektenvielfalt beleuchtet drei der Hauptursachen des Insektensterbens. Wie wir die Entwicklung aufhalten können? Hier erfährst du es.
Ein Lebensraum für Insekten mitten in der Stadt: In der Guideline Dach- und Fassadenbegrünung findest du wertvolle Tipps und inspirierende Beispiele.
Licht aus,
Nacht an
Straßenlaternen, Leuchtreklamen, der Strahler im Garten – was für uns praktisch ist, bringt nachtaktive Tiere ganz schön aus dem Takt. Hauptleidtragende dieser „Lichtverschmutzung“ sind Insekten: Pro Jahr sterben mehrere hundert Milliarden an Kunstlichtquellen. Sie werden vom Licht angezogen und schwirren umher, bis sie nicht mehr können. Das hat Folgen: Wenn immer mehr Insekten fehlen, fehlt’s auch an Bestäubern für unsere Früchte – und damit an einer wichtigen Grundlage für alles, was bei uns in die Flasche kommt.
Deshalb haben wir an unserem Standort in Ostheim die Lichter schon vor einigen Jahren runtergedreht. Genauer gesagt: Wir haben jede einzelne Beleuchtung auf den Prüfstand gestellt – und abgeschaltet, wo es ging. Auch das leuchtende BIONADE-Logo am Verwaltungsgebäude bleibt seit 2021 aus, ganz bewusst.
Wo Licht aus Sicherheitsgründen bleiben muss, haben wir umgerüstet: Wir nutzen Leuchtkörper mit weniger Blauanteil, weil der für Insekten besonders schädlich ist. Die Strahler leuchten nur noch nach unten, sodass sie nicht blenden. Und auch die Helligkeit haben wir insgesamt runtergedreht. Weniger grell, weniger Stress – so wird’s für Insekten & Co. deutlich angenehmer.
Weil gute Ideen noch besser werden, wenn viele mitziehen, sind wir Teil der Initiative „22 Uhr – Werbelicht aus“ – und unterstützen gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen die Idee werbelichtfreier Nächte. Und mit unserer Best-Practice-Guideline zur Lichtverschmutzung „Weniger Licht – ein Plus für alle“ geben wir Tipps für eine umweltverträgliche Beleuchtung.
Mehr Nachhaltigkeit im BIONADE-Magazin
Du willst mehr über Nachhaltigkeit bei BIONADE erfahren? In unserem Online-Magazin findest du viele spannende Infos und Geschichten zu unserem Engagement für Umwelt, Klima und Artenvielfalt.
Bei Fragen und Anregungen rund um das wichtige Thema Nachhaltigkeit melde dich gerne bei uns: